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Gratis-Impfstoffe: Fluarix Tetra Stichimpfung (ab vollendetem 6. Lebensmonat bis 2. Geburtstag), Fluenz Tetra Nasenspray (2 Jahre – 15 Jahre)

 

Sonnenschutz

Sonnenlicht ist wichtig für die körpereigene Vitamin-D Produktion, die Feinabstimmung der inneren Uhr und ist essentiell für das seelische Wohlbefinden.

Aber:

Achten Sie in jedem Alter auf einen guten Sonnenschutz – nicht nur im Sommer.

Die Babyhaut ist um ein Vielfaches empfindlicher als die von Erwachsenen. Der UV-Eigenschutz muss sich in den ersten Lebensjahren noch entwickeln. Daher sollte bis zum 1. Geburtstag die direkte Sonne streng gemieden werden.  Der kindliche Sonnenbrand ist ein bedeutsamer Risikofaktor für die Entstehung maligner Melanome. Man weiß auch, dass Sonnenbestrahlung die Hautalterung begünstigt.

Entscheidend für die Verhinderung eines Sonnenbrandes ist die Eigenschutzzeit der Haut, die je nach Hauttyp unterschiedlich ist. Zur Bestimmung des UV-Index, welcher eine Abschätzung des Sonnenbrandrisikos ermöglicht, gibt es mittlerweile verschiedene Apps. Je nach Höhe des UV-Index sind unterschiedliche Lichtschutz-Maßnahmen erforderlich.

Schatten ist sehr wirksamer Sonnenschutz – besonders die Mittagssonne (11-15 Uhr) meiden!

Bezüglich Kleidung sollte möglichst viel Haut bedeckt sein, dennoch sollte die Kleidung leicht und luftig sein. Eine Kopfbedeckung ist ebenfalls notwendig, wobei auch der Nacken geschützt werden sollte. Es gibt auch spezielle UV-resistente Kleidung.

Auch die Augen sollen geschützt werden. Die UV-Reflexion von Sand, Wasser oder auch Schnee kann für die Augen gefährlich sein.

Die Wirkstärke einer Sonnencreme wird über den Lichtschutzfaktor beschrieben. Somit erhöht sich die Eigenschutzzeit der Haut um den Lichtschutzfaktor.

Man unterscheidet physikalische/mineralische von chemischen Lichtschutzcremes. Bei Kindern sollte man physikalische/mineralische Sonnencremes bevorzugen. Die gängigen Inhaltsstoffe sind hier Zinkoxid und Titanoxid.

Chemische Substanzen ziehen zwar besser in die Haut ein, allerdings gibt es hier Vermutungen auf teils hormonelle Nebenwirkungen (vorzeitige Pubertät) und eine erhöhte Gefahr von Kontakt- und Photosensibilisierungen. Manche Substanzen konnten sogar im Blut nachgewiesen werden. Es besteht teils der Verdacht auf krebserregende Wirkung.

Sonnencreme sollte rechtzeitig vor Sonnenexposition noch im Schatten aufgetragen werden. Entscheidend für das Erreichen des Lichtschutzfaktors ist das Auftragen der richtigen Menge, die Empfehlungen sind hier 2mg/cm2. Nach dem Baden sollte man sich erneut eincremen. Lippen und Ohren freuen sich ebenfalls über eine Lichtschutzcreme.

Falls es doch einmal zu einem Sonnenbrand kommt, ist es ratsam die Haut mit feuchtkalten Umschlägen zu kühlen. Cortisonhaltige Cremes können zu einer raschen Besserung führen. Falls ein Juckreiz bestehen sollte, kann man Antihistaminika einnehmen. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr darf man ebenfalls nicht vergessen.